Wirtschaft

 

Mitglieder des Vereines waren 1998 zur Ausstellung „Katharina die Große“ in den staatlichen Museen Kassel und geben ihre Eindrücke wider.

Die „Lomonossow-Universität erreicht erst durch Ausrichtung nach westlichen Grundsätzen ihre Bedeutung und Blütezeit. Es entstehen Werkstätten und Schulen zur Ausbildung von Jungen und Mädchen. Sie schafft eine Frauenbildungspolitik. Alles Voraussetungen für einen wirtschaftlichen Erfolg.

Durch die Zusammenführung verschiedener Handwerkskünste werden Waren für den Export produziert. Heimische Produkte erfahren eine neue Blüte so wie Petersburger Gobelin, russisches Silber, Stahl aus Thula, Kupfer aus dem Ural und russisches Porzellan sowie Majolka Fyence- Produkte.

Die Einbindung von Handwerkern und Lehrern aus Europa trägt außerdem zum Erfolg bei. Die Erforschung des russischen Reiches setzt Katharina fort, sie hatte unter Peter dem Großen begonnen.

Expeditionen, astronomische Beobachtungen, geologische Untersuchungen- insbesodere des Urales-, Untersuchungen des Kaspischen Meeres, Erforschung Georgiens, Vermessung von Don und Wolga, ethnografische Beschreibungen der verschiedenen Völker bis Kamtschatka, all das erfolgt mit außenpolitischen und militärischen Zielen, zur Erweiterung der Landesgrenzen und zur Festigung ihrer Macht.